Wissen
Schlafhygiene: Was sie kann — und was nicht
Schlafhygiene ist die Basis. Sie reicht für viele — bei chronischer Insomnie ist sie ein wichtiger Baustein, ersetzt aber nicht die spezifische Therapie (z. B. CBT-I).
Was gehört zur Schlafhygiene?
Regelmäßige Aufstehzeit, Morgenlicht, koffeinarmer Nachmittag, ruhige Wind-down-Routine, Schlafzimmer als Schlafort (nicht als Büro), gutes Klima.
Diese Punkte stabilisieren die innere Uhr und reduzieren typische Schlafstörfaktoren.
Wo Schlafhygiene an Grenzen stößt
Bei chronischen Einschlaf- und Durchschlafproblemen ist Schlafhygiene allein meist nicht genug. Die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I) ist hier die First-Line-Empfehlung.
Bei schlafbezogenen Atemstörungen ist eine ärztliche Abklärung der erste Schritt — keine Hygiene-Maßnahme ersetzt das.
Tipp: Der Schlaf-Check zeigt, ob bei Ihnen Schlafhygiene reicht oder mehr nötig ist.
Verwandte Themen
Besser schlafen: 9 Hebel mit Wirkung — ohne Pseudo-Tipps
Welche Maßnahmen für besseren Schlaf wirklich Wirkung zeigen — kompakt und ohne Esoterik.
Einschlafprobleme: Was wirklich wirkt, wenn der Kopf nicht abschalten will
Welche Schritte bei Einschlafproblemen evidenzbasiert helfen — und warum CBT-I die First-Line-Empfehlung ist.
Durchschlafprobleme: Ursachen erkennen, gezielt anpassen
Was hinter Durchschlafproblemen stehen kann und welche Schritte zuerst sinnvoll sind.
Hinweis
Schlafarzt liefert eine Risikoeinschätzung auf Basis etablierter Screening-Konzepte. Schlafarzt stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Untersuchung.
Schlaf-Check starten →